125 Jahre Frölich

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Knochenarbeit im Lichtenauer Forst

Georg Frölich gründete 1883 einen Fuhrbetrieb in Hessisch Lichtenau. Das war die Geburtsstunde der Firma Frölich. Damals wurde natürlich noch mit Pferden gearbeitet, doch schon bald begann die rasante Entwicklung in Technik und Industrie den Pferden ihren Platz streitig zu machen.
Ludwig Frölich, der den Betrieb vom Vater übernahm, erkannte das und begann die Pferde durch Kraftfahrzeuge zu ersetzen. So wurde zunächst die Transportbranche revolutioniert und erheblich leistungsfähiger gemacht. Denn die vermeintlich romantische Arbeit mit den dicken Ackergäulen war in Wirklichkeit ein knüppelharter Knochenjob, bei dem Mensch und Tier schnell an die Leistungsgrenze stoßen.
Durch den Einsatz der Maschinen wurde die Bewältigung größerer Lasten möglich, sowie eine verlängerte Einsatzzeit, was die Produktivität erheblich steigerte. Gleichzeitig konnte man auch wesentlich längere Strecken in kürzerer Zeit zurücklegen.

rechts: Ein Werbefoto der Firma Henschel - es zeigt einen frühen Frölichbus im Bergpark Wilhelmshöhe.

bergpark250
Das erweckte natürlich auch die Lust am Reisen. Kein langwieriges und unbequemes Unterfangen war es mehr, die nähere und die weitere Umgebung seiner Heimat zu erforschen.
Ludwig Frölich erkannte diesen Markt und wurde durch die Anschaffung des ersten Reisebusses im Jahr 1936 zu einem Pionier der Reisebranche.


Stolzer Kapitän der Landstrasse

Von der Neugierde getrieben, begannen die Menschen zu reisen.
Dabei waren weder die vergleichsweise geringen Geschwindigkeiten, noch die spartanische Ausstattung der Busse ein Problem. Der Boom war unaufhaltsam und der Grundstein für die Tourismusindustrie gelegt .
Frölichbusse waren also von Anfang an dabei, wenn es galt Reise- und Ausflugsziele zu entdecken und Salonfähig zu machen.

Auch Ludwigs Sohn, Fritz Frölich blieb dem Gewerbe treu und sammelte bei seinem Vater Erfahrungen als Fahrer und als Betriebsleiter. Unter seiner Führung kam das Unternehmen Frölich richtig auf Touren.
Mit der tatkräftigen Unterstützung seiner Frau Emmi Frölich, die auch heute noch bei sehr vielen unserer Kunden als gute Seele des Betriebes bekannt ist, und der nötigen Portion Glück des Tüchtigen, baute er die Firma   zu  dem größten mittelständischen Busunternehmen Nordhessens und einem wichtigen Arbeitgeber der Region aus.

Heute leitet Bernd Frölich in der vierten Generation das Unternehmen und hat es weiter zu einem modernen und leistungfähigen Busbetrieb ausgebaut .
Das neue Jahrtausend bringt viele neue Herausforderungen, doch die Geschichte der Firma Frölich verpflichtet zu der Tradition, immer neue Wege und Lösungen zu finden, um den Kunden Qualität, Sicherheit und die Freude am Reisen zu bieten.


Fritz Frölich auf Tour

 


Frohsinn und Geselligkeit gehörten schon immer zu einer Busreise


Auch im Linienverkehr ist Frölich schon lange Zeit unterwegs