Neues bei Frölich:

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Bericht mit freundlicher Genehmigung

www.mb-media.de :

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Bericht aus der HNA-Witzenhausen
vom 21.04.09
von Kathrin Bretzler

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Extra-Tip
12.04.2009

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HNA Beilage vom 18.04.09

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Ludwig-Froelich-Straße

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 19.11. 2008
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Frölich-Reisen ab 08.12. 2008
Hessisch Lichtenau -
Oststraße 1-5

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Es geht stetig voran

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Nach ca. 40 Jahren
wieder bei uns auf der Straße:

Ein Bus mit Anhänger! 
Im Test bei Frölich-Reisen

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Dieser Bereich ist Video überwacht und daher im Blickfeld des Busfahrers!


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Auch hat der Busfahrer jederzeit den Überblick was im Anhänger geschieht - durch Bild und Ton!

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Ein Blick in den Anhänger bei der Testfahrt

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Unser Fahrer Jürgen Stärke ist begeistert von dem "BusZug"!

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Zum Bericht der "Hessenschau" im hr3 vom 06.08.08

               

Testbetrieb des Buszuges im Werra-Meißner-Kreis erfolgreich –
Positive Rückmeldung aller Beteiligten 

Sehr zufrieden sind NVV, Fa. Frölich-Reisen und die Fahrgäste mit dem ersten Testbetrieb des Buszuges der Wolfsburger Verkehrs-GmbH. Am 5. und 6. August war der Bus mit Anhänger morgens und mittags auf der Linie 200 zwischen Eschwege, Waldkappel und Hessisch Lichtenau unterwegs. 

In dieser Zeit wurden ca. 800 Fahrgäste, vor allem Schülerinnen und Schüler, befördert, die an dieser neuen Busform nichts auszusetzen hatten. Von „genauso sicher wie im normalen Bus“ bis zu „gute Ergänzung zum bisherigen Angebot“ ging das Urteil der Fahrgäste. Die Abläufe funktionierten ohne Schwierigkeiten, der Fahrplan wurde größtenteils eingehalten. 

Damit ist für den NVV die erste Hürde für eine weitergehende Prüfung genommen. Wolfgang Dippel, Geschäftsführer des NVV, hat sich fest vorgenommen, den Einsatz der Buszuges für Nordhessen zu realisieren: „Wir prüfen jetzt den genauen Einsatz eines solchen Fahrzeuges und mögliche Anpassungen bei der Infrastruktur, z. B. die Verlängerung von Haltestellen. Wenn ein entsprechendes Konzept dafür steht, können wir frühestens zum Fahrplanwechsel 2009/2010 einen Buszug einsetzen - vorausgesetzt wir erhalten dafür eine Genehmigung des Regierungspräsidiums.“ Seit dem Jahre 1960 ist diese Fahrzeugform in Deutschland verboten und kann nur mit einer besonderen Genehmigung auf normalen Buslinien unterwegs sein. 

Bei dem auf Initiative der Fa. Frölich-Reisen eingesetzten Buszug handelt es sich um einen normalen Linienbus zusammen mit einem modernen Niederfluranhänger mit einer Gesamtlänge von 23,4 Metern. Ein Buszug besitzt zumeist eine höhere Kapazität als ein Gelenkbus, kann aber sehr viel wirtschaftlicher eingesetzt werden. So können die Anhänger nach Bewältigung großer Fahrgastströme in zwei Minuten abgekoppelt und einfach abgestellt werden. Die Zugmaschine fährt dann als ganz gewöhnlicher Bus weiter und verbraucht bis zu zehn Liter Treibstoff auf 100 Kilometer weniger. 

Seit wenigen Jahren etablieren sich in Deutschland wieder so genannte Buszüge, die bereits vor einigen Jahrzehnten im Einsatz waren und in der Schweiz vor allem in den Städten Zug, Lausanne und Luzern bis heute zuverlässig verkehren. Zum Transport von Skiern und Fahrrädern wird dort sogar ein zweiter Anhänger angekoppelt. Das gesamte Fahrzeug ist dann bis zu 28 Meter lang. 

In Nordhessen ist es der erste Einsatz eines Buszuges seit 1960, in Südhessen gibt es im Bereich Gelnhausen bereits wieder eine Flotte von fünf modernen Buszügen.  

Da sich im Werra-Meißner-Kreis die Schülerströme in den letzten Jahren sehr stark in Richtung Eschwege entwickelt haben, sind die vorhandenen Busse am Ende ihrer Kapazitäten angekommen. Der Einsatz zusätzlicher Busse in der morgendlichen Verkehrsspitze bedeutet hohe Kosten für die Aufgabenträger NVV und NWM sowie einen hohen organisatorischen Aufwand für die Verkehrsunternehmen. Mithilfe von Buszügen können die Kosten abgefedert und zusätzliche Kapazitäten bereitgestellt werden.  

Der im Raum Eschwege testweise eingesetzt gewesene Buszug von der "Wolfsburger Verkehrs GmbH" ist von den Herstellern Scania und Hess, hat eine Länge von 23,4 Metern und zugelassen für 73 Sitz- und 107 Stehplätze.

   

   

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                                                                                                                                                              07.08.2008
             
              

    

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Pressebericht aus der HNA zum 125 jährigen Jubiläum 

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 30. März 2008

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 Auch Schneeketten montieren will geübt sein
 

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 Einige Fahrer mit ihren Urkunden

 

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Hessisch Lichtenau. Mehr Platz für Kundenfahrzeuge und Busse: Im Herbst 2008 wird Frölich-Reisen in Hessisch Lichtenau von der Sudetenstraße ins Gewerbegebiet Am Hambacher Wege umziehen. Eine Million Euro will das Unternehmen nach Angaben von Bernd Frölich dort investieren. Und bei der Eröffnung wird es gleich doppelt Grund zum Feiern geben. Denn 2008 wird das Lichtenauer Unternehmen 125 Jahre alt.
Möglich wird der Umzug und die Erweiterung dadurch, dass Frölich die Ausschreibung für die Buslinien des NVV in weiten Teilen des Werra-Meißner-Kreises gewonnen hat.
Dabei war der Standort Hessisch Lichtenau bis vor Kurzem sogar in Gefahr. Denn in der Sudetenstraße ist die Situation sehr ungünstig, für Fremde ist der Betrieb schlecht zu finden. Die Fahrzeuge müssen beim Ein- und Ausrücken durch die engen Straßen des Wohngebiets fahren. Hätte sein Unternehmen die Ausschreibung nicht gewonnen, sagt Bernd Frölich, dann hätte man den alten Standort ganz aufgegeben, und die Fahrzeuge an die anderen Standorte des Unternehmens verlagert. Lediglich mit dem Reisebüro wäre man in der Lossestadt geblieben.
Jetzt aber wird expandiert: Am Hambacher Wege stehen für den Betrieb 8000 Quadratmeter zur Verfügung, mehr als doppelt so viel wie in der Sudetenstraße.
Neben einer neuen Bushalle für zwölf Fahrzeuge wird auf dem Gelände ein Bürogebäude mit 400 Quadratmetern Nutzfläche gebaut. Auch das Reisebüro zieht mit um an den neuen Standort, der sowohl vom Stadtkern zu Fuß als auch mit dem Auto von überall her leicht zu erreichen ist.
Bürgermeister Jürgen Herwig war nach der Vorstellung des Projekts froh, dass es in dem neuen Gewerbegebiet endlich losgeht. Die Betriebe in Hessisch Lichtenau expandierten, weitere seien auf der Suche nach einem neuen Standort. Es sei richtig gewesen, dass das neue Gewerbegebiet geschaffen und erschlossen wurde. So nämlich könne die Stadt Abwanderungen verhindern.

     Text und Foto mit freundlicher Genehmigung von: Stephan Strotkötter (stk)
HNA Redaktion Witzenhausen

    
      
      
    
  
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Präsentation eines neuen Niederflur-Linienbusses
auf dem Betriebshof der Firma Frölich-Reisen in Eschwege
 

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von links nach rechts: Björn Eberhardt, Björn Dröfke (beide Frölich-Reisen),
Sabine Herms (Nordhessischer VerkehrsVerbund/NVV), Bernd Frölich, Bärbel Hupfeld (beide Frölich Reisen),
Martin Weißhand (Nordhessischer VerkehrsVerbund/NVV), Horst Pipper, Bernd Hildmann (beide Nahverkehr Werra-Meißner/NWM)

 

Neues Verkehrsangebot im Werra-Meißner-Kreis
ab 9. Dezember
Einführung des AnrufSammelTaxis für kleine Ortsteile

Im Werra-Meißner-Kreis wurden - unter anderen - die drei sogenannten Linienbündel „Hessisch Lichtenau - Eschwege - Mühlhausen“, „Gelstertal / Lossetal“ und „Wehretal“ ausgeschrieben.

Bei den beiden letztgenannten Bündeln geschah dies in Zusammenarbeit mit dem Werra-Meißner-Kreis. Die insgesamt neun Buslinien und die AnrufSammelTaxi-Verkehre (AST) wurden für acht Jahre an das Busunternehmen Frölich Reisen GmbH aus Hessisch Lichtenau vergeben. Insgesamt handelt es sich um ein Auftragsvolumen von ca. 1,35 Millionen Bus- und AST-Kilometern im Jahr - durchschnittlich legen die Busse und Pkws des AST-Verkehrs also 3.700 km pro Tag zurück.

In der Ausschreibung haben NVV und der Werra-Meißner-Kreis hohe Anforderungen an die Qualität der Dienstleistung „Bus“ gestellt. So werden auf den Hauptlinien überwiegend nur noch Leistungen mit Niederflurbussen ausgeschrieben, Haltestellen werden optisch und akustisch bekannt gegeben, die Busse bekommen eine einheitliche Farbe und müssen mit einer Rampe oder einem Hublift für Kinderwagen- und Rollstuhlfahrer ausgerüstet sein.

Für das Busunternehmen Frölich hieß das: Fünf neue Busse wurden angeschafft, so dass das Unternehmen nun über rund 90 Busse verfügt. Zusätzlich wurden zehn weitere Arbeitsplätze zu den bereits 120 bestehenden geschaffen.

Neben den Verbesserungen bei den Fahrzeugen wurden die Fahrpläne vieler Buslinien neu konzipiert und besser auf die Bedürfnisse der Fahrgäste abgestimmt.

Die Vergabe eines umfangreichen Pakets von Busverkehrsleistungen durch den Nordhessischen VerkehrsVerbund und die Nahverkehr Werra-Meißner GmbH ist zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember der Anlass, das Angebot auf zahlreichen Linien im Werra-Meißner-Kreis grundlegend neu zu ordnen und zu verbessern. Die meisten Linien werden neu nummeriert, viele Linien bieten bessere Takte und Anschlüsse, und in einigen Kommunen erhöht die Einführung des AnrufSammelTaxis die Mobilität gerade in kleineren Ortsteilen. Wo bisher dreimal am Tag der Schulbus fuhr, bietet das abgestimmte Angebot von Linienbus und AnrufSammelTaxi nun häufigere und flexiblere Fahrtmöglichkeiten.

        

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HNA
vom 23.05.2007


Text und Foto mit freundlicher Genehmigung von: Stefan Voswinkel HNA

     

       

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Alles andere als frö(h)lich

Postfach-Firma aus Bremen lockt als Fröhlich-Reisen mit Extra-Renten auf Kaffeefahrten

Von Kathrin Bretzler

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       Ohne 'h' bitte:  Das  Reiseunternehmen  Frölich  aus  Hessisch  Lichtenau  hat  mit  dubiosen
       Gewinnspielen und Kaffeefahrten nichts zu tun, sagen Bärbel Hupfeld, Leiterin der Marketing-
       Abteilung, und Chef Bernd Frölich.                                                                      Foto: Bretzler


Hessisch Lichtenau/Kassel. Die alte Dame ist aufgeregt. Sie habe verschlafen und deshalb die Abfahrt in den Berliner Zoo verpasst, erklärt sie der überraschten Bärbel Hupfeld, Marketing-Chefin des Hessisch Lichtenauer Unternehmens Frölich-Reisen. Dabei solle sie doch einen Gewinn von 2000 Euro bekommen.
Auch Sigrid Tischewski aus Zierenberg griff zum Telefon. Ihre 79-jährige Schwiegermutter aus Kassel habe eine Extra-Rente von 1000 Euro monatlich gewonnen, die ihr bei einem Ausflug mit dem Unternehmen Frölich übergeben werden soll. „Aber ich finde die Linie 42 bis 47 am Hauptbahnhof nicht. Wo sollen wir denn morgen früh zusteigen?“
Zuerst glaubte Bärbel Hupfeld an einen Scherz, doch als sich die Beschwerden bei Frölich häuften, hakte sie bei den Mitarbeitern nach. Diese bestätigten, dass bereits viele Kunden in ähnlicher Sache angerufen hätten – vorrangig aus Stadt und Landkreis Kassel sowie dem Werra-Meißner-Kreis, aber auch aus dem gesamten Bundesgebiet. Alle hatten in den vergangenen Wochen Post von einer Firma „Fröhlich-Reisen“ bekommen. Inhalt der Briefe war eine Gewinnbenachrichtigung.
Versprochen wurden Geldgeschenke und vor allem Extra-Renten von bis zu 3000 Euro im Monat. Zusätzlich sollten angeblich wertvolle Geschenke wie Videokameras auf die Mitfahrenden warten. Der Gewinn werde feierlich während eines kostenlosen Ausflugs, also einer Kaffeefahrt, übergeben, hieß es.
Die Adressaten hatten vorher meist an Kreuzwort- oder anderen Preisrätseln in Zeitschriften teilgenommen. Ein entsprechender Abdruck mit der Originalschrift der angeblichen Gewinner und der Losnummer war den Anschreiben beigefügt. „Ich habe die Schrift meiner Schwiegermutter gleich wieder erkannt“, sagt auch Sigrid Tischewski. Deshalb hatte ich ja die Hoffnung, dass es diesmal ein ernsthafter Gewinn ist.“ Als sie dann noch den Namen Fröhlich-Reisen las, glaubte sie nicht an einen Betrug. „Das ist doch ein bekanntes Unternehmen, dachte ich.“
Doch Fröhlich ist nicht gleich Frölich. Die Ähnlichkeit der Namen allerdings hatten die aufgebrachten Menschen via Internet und Telefonauskunft auf die Spur nach Lichtenau gebracht.
Das hier ansässige Unternehmen Frölich-Reisen ohne „h“ im Namen wurde auf den unseriösen Anbieter Fröhlich mit Postfach-Adresse in Bremen aber erst aufmerksam, als dieser gezielt in seinem Revier wilderte. „Bis jetzt sind an die 100 Beschwerden bei uns aufgelaufen. Manche Anrufer wurden richtig beleidigend und wollten per Gericht ihren Gewinn einklagen“, berichtet Bernd Frölich, Chef des Reiseunternehmens, der jetzt um den guten Ruf seiner Firma fürchtet. Mittlerweile seien alle Mitarbeiter in das Thema eingeweiht und könnten auf Anrufe geprellter Gewinner entsprechend reagieren.


„Das Ganze ist für uns einfach peinlich!
Wir haben mit Gewinnspielen,
Verkaufs- und Kaffeefahrten nichts am Hut.“

 

 

 

Der Betrug geht weiter!

Jetzt hat es einen Kollegen getroffen:

http://schaefer-mechernich.de/deutsch/Unser_Reiseprogramm.php

 

 

 

Kaffeefahrt: Dreist, aber nicht verboten

Das rät Verbraucherschützerin Ute Klaus


Hessisch Lichtenau. Auf die Masche der Postfach-Firma Fröhlich aus Bremen fallen aktuell viele Menschen herein. Mit angeblichen Gewinnbenachrichtigungen werden vorrangig Senioren auf Kaffeefahrten gelockt, bei der sie zum Kauf meist überteuerter Produkte von zweifelhafter Qualität gedrängt werden.
Doch wie unterscheidet man ein seriöses von einem unseriösen Angebot? „Das
ist gar nicht leicht“, sagt Ute Klaus, Pressesprecherin der Verbraucherzentrale Hessen in Frankfurt. „Denn grundsätzlich sind Kaffeefahrten trotz dreister Tricks nicht verboten.“
Tipps hat sie aber parat. Vorsicht geboten ist, wenn

1. der Reiseveranstalter sich in seinen Anschreiben nicht mit Adresse,
Rufnummer und Ansprechpartner identifiziert, sondern nur ein Postfach nennt.

2. Geldgewinne oder Extra-Renten ausgelobt werden, die man sich auf einer
Ausflugsfahrt abholen muss. „Wäre das Ganze seriös, könnte man einen Scheck zuschicken.“

3. der Gewinner mehrere Personen zur Veranstaltung mitbringen soll. Oft
wird gefordert, dass diese mindestens 21 Jahre alt sein müssen. „Typisch für Kaffeefahrten. Die Verkäufer wollen Leute mit genug Sitzfleisch.“

4. nicht genau gesagt wird, wohin der Ausflug geht. Oft sind es dann
abgelegene Gasthäuser, in denen stundenlange Verkaufs-Shows stattfinden.

Wer sich unsicher ist, ob er es mit einem seriösen Angebot zu tun hat, sollte
• am Ausflugsziel – wenn es genannt wird (zum Beispiel Zoo oder Park) –
anrufen und fragen, ob und als was eine Reisegruppe angemeldet ist.
• bei der Gewerbeaufsicht (bei kleinen Gemeinde auch Ordnungsamt oder
Polizei) nachfragen, ob eine Verkaufsveranstaltung angemeldet ist. Diese sind genehmigungspflichtig.
Ein Anruf bei den Wirten bringe hingegen meist nichts. Diese seien oft
nicht informiert und zu Unrecht die Buhmänner. „Oft werden Verkaufsveranstaltungen als Tagungen oder ähnliches getarnt.“
Rechtlich ist es nicht möglich, einen wie von Fröhlich versprochenen Gewinn
einzuklagen. Grund: „Wir wissen nicht, wer dahinter steckt. Es gibt nur das Postfach eines Busunternehmens. Und das ist nicht mehr als der Kutscher.“
Wer dennoch tätig werden will, dem rät Verbraucherschützerin Klaus einen
Brief an die Postfach-Adresse zu schreiben, mit der Aufforderung, den Gewinn als Scheck zuzuschicken.
Darüber hinaus warnt sie grundsätzlich vor Preisrätseln, da mit Adressen
der Einsender für unseriöse Zwecke gehandelt wird. (kbr)

• Info: Flyer zum Thema Kaffeefahrt, Download:
http://www.verbraucher.de/verbraucherrecht/index.html oder bei der
Verbraucherzentrale Hessen, Beratungszentrum Kassel, Bahnhofsplatz 1 (Südflügel).

 

Texte und Foto mit freundlicher Genehmigung von Kathrin Bretzler - HNA Witzenhausen